DI Helmut Steiner im Interview: Authentische Videos statt Hochglanz – Pasano Media GmbH KI generiert
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DI Helmut Steiner im Interview: Authentische Videos statt Hochglanz – Pasano Media GmbH

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KI · · Aktualisiert am · ca. 5 min Lesezeit

Authentische Videos sprechen gezielt Kunden und Fachkräfte an und steigern die Sichtbarkeit von Handwerksbetrieben, so Helmut Steiner.

Kurz gesagt

Handwerksbetriebe gewinnen mit authentischen Videos aus dem Betriebsalltag mehr Vertrauen, Bewerber und Kunden als mit Hochglanz-Produktionen. DI Helmut Steiner empfiehlt echte Einblicke, pragmatische Umsetzung und gezieltes Social-Media-Marketing als Schlüssel zum Erfolg.

Direkte Antwort: „Die Fähigkeit, das volle Potenzial der sozialen Medien zu nutzen, um Kunden und Fachkräfte anzuziehen, bleibt für viele kleine und mittelständische Unternehmen ein oft unerreichtes Ziel. Authentische, im Betrieb produzierte Videos überzeugen mehr als jeder Imagefilm – das haben unsere Erfahrungen mit mehr als 100 Handwerksbetrieben in der Steiermark, in Kärnten und im Burgenland gezeigt“, erklärt DI Helmut Steiner, Geschäftsführer der Pasano Media GmbH, im Interview. (Laut Eigenangabe der Pasano Media GmbH, Stand 09/2026)

  • Authentische Alltagsszenen stärken Vertrauen und Sichtbarkeit.
  • Kurze Videos, einfache Technik – kein TV-Studio nötig.
  • Die Qualität von Anfragen und Bewerbungen steigt laut Erfahrung deutlich.

Warum zögern viele Handwerksbetriebe bei Video-Content, Herr Steiner?

Helmut Steiner: „Oft hören wir, dass sich Werbung in den sozialen Netzwerken nur für große Konzerne lohnt, was natürlich ein Irrglaube ist. Die häufigste Hürde ist eine falsche Vorstellung von Aufwand und Kosten. Viele Betriebe glauben, professionelle Video-Produktionen wären zu teuer oder zeitaufwendig und wagen deshalb gar nicht erst den Schritt. In Wirklichkeit können schon kurze, authentische Social Videos mit überschaubarem Einsatz innerhalb weniger Wochen sichtbare Resultate bringen.“

Was macht echte Einblicke überzeugender als perfekt geschnittene Hochglanzfilme?

Helmut Steiner: „Bei uns stehen keine glatten Imagefilme im Mittelpunkt. Vielmehr liegt unsere Priorität darin, den wahren Unternehmensalltag festzuhalten, weil sich dadurch nach Erfahrung die Qualität der Anfragen und Bewerbungen deutlich erhöht. Authentizität erzeugt Aufmerksamkeit, emotionalisiert und macht sichtbar, wie man arbeitet, mit wem potenzielle neue KollegInnen künftig zu tun haben und wie der Alltag wirklich aussieht. Der will sehen, in welcher Halle er steht, mit welchen Maschinen er arbeitet und wer sein Vorarbeiter ist.“

Welche Szenen eignen sich besonders für Videos aus dem Betriebsalltag?

Helmut Steiner: „Die einfachsten und gleichzeitig wirkungsvollsten Bilder entstehen, wenn wir uns auf echte Arbeitsabläufe konzentrieren. Teamarbeit in der Werkstatt, Projekte, die Schritt für Schritt wachsen, oder Vorher-Nachher-Situationen kommen sehr gut an. Es geht darum, authentisch zu zeigen, was den Betrieb ausmacht – ohne inszenierte Bürogesten oder künstliche Hochglanzmomente. Bereits 60-Sekunden-Clips können mehr vermitteln als jede Textanzeige."

Wo sehen Sie die häufigsten Fehler bei Planung, Aufnahme und Veröffentlichung von Videos?

Helmut Steiner: „Der größte Fehler ist, alles bis zur Unkenntlichkeit durchplanen und polieren zu wollen. Zu viel Perfektionismus nimmt Videos ihre Glaubwürdigkeit und macht den Einstieg mühsam. Viele Betriebe überschätzen zudem die Kosten oder schrecken vor Bürokratie zurück. Oft sieht man Videos mit schlechtem Ton oder verwackelten Bildern, obwohl sich diese Probleme mit etwas Vorbereitung oder einfachen Hilfsmitteln leicht beheben lassen."

"Wichtig ist außerdem, die Zielsetzung nicht aus den Augen zu verlieren: Mundpropaganda ist gut, aber nicht planbar. Wer fünf oder zehn Monteure beschäftigt, kann nicht darauf warten, dass zufällig jemand anruft. Social-Media-Videos machen die Sichtbarkeit planbar und messbar."

Wie gelingt der Einstieg in Videocontent mit einfachen Mitteln?

Helmut Steiner: „Man braucht keine TV-Studios oder großes Technik-Setup. Am Anfang steht ein klärendes Gespräch und die ehrliche Überlegung: Wen will ich erreichen und was macht mich aus? Dann nimmt man gezielt Sequenzen aus dem echten Alltag auf. Wir setzen bei der authentischen Videoproduktion im Betrieb darauf, wirklich dabei zu sein – dezent, ohne die Abläufe zu stören. Nach der Aufnahme folgt der Schnitt, und die fertigen Kurzvideos gehen auf die passenden Social-Media-Plattformen. Betriebe sehen nach Erfahrung der Pasano Media GmbH innerhalb von zwei bis vier Wochen nach Veröffentlichung erste Ergebnisse, wie etwa Bewerbungen oder Kundenanfragen – dies ist ein Erfahrungswert, keine Zusage für alle Betriebe."

Welche Ziele unterstützen authentische Videos im Handwerk aus Ihrer Sicht am meisten?

Helmut Steiner: „Authentische Videos stärken das Vertrauen neuer Kunden und machen das Team erlebbar für Fachkräfte. Der entscheidende Punkt ist: Die guten Installateure lesen keine Jobbörsen. Die haben einen Job. Die erreichst du nur abends am Handy, mit einem Video, das zeigt, wie es bei dir wirklich ist. Wer sichtbar macht, wie und mit wem gearbeitet wird, hebt sich von der Masse ab – das spüren auch Bewerber und Kunden.“

Typische Probleme: Woran scheitert die Umsetzung in der Praxis am häufigsten?

Helmut Steiner: „Viele Unternehmen scheuen den ersten Schritt, weil das Thema Video immer noch als Großprojekt wahrgenommen wird. Die Realität ist: Man muss sich von zu hohen Perfektionsansprüchen verabschieden und dem Vertrauen, dass echte Einblicke Wirkung zeigen. Selbst erste kleine Clips machen einen großen Unterschied, sobald sie regelmäßig und zielgerichtet eingesetzt werden."

Aktuelle Entwicklungen: Wie hat sich der Nutzen von Handwerksvideos jüngst verändert?

Helmut Steiner: „Die letzten Jahre haben gezeigt, dass kurze, echte Videos ein zentraler Erfolgsfaktor für Recruiting und Neukundengewinnung sind. Textanzeigen und klassische Hochglanzbilder erreichen die Zielgruppen nur selten. Wer dagegen auf authentische Videoproduktion im Betrieb in Verbindung mit gezielter Ausspielung setzt, schließt die Lücke zwischen Fachkräftemangel und neuen Aufträgen deutlich schneller. In der Steiermark, Kärnten und im Burgenland konnten laut Erfahrung viele unserer Kunden so entscheidende Schritte nach vorne machen.“

Abschluss: Ihr persönlicher Tipp an Handwerksbetriebe?

Helmut Steiner: „Tatsache ist: Wer konsequent auf Social Media setzt, öffnet eine Tür zu vielversprechenden Chancen auf dem regionalen Markt. Es braucht Mut, den echten Alltag zu zeigen und sich sichtbar zu machen – doch nur wer gesehen wird, wird auch angesprochen.“

Zur Person: DI Helmut Steiner ist Gründer und Geschäftsführer der Pasano Media GmbH in St. Stefan ob Stainz (Steiermark). Er berät Handwerks- und Technikbetriebe zur Videoproduktion für die Mitarbeiter- und Kundengewinnung.

Quellen

[1] Helmut Steiner: Mit Videos zu mehr Kunden und Mitarbeitern (OnlineMarketingMagazin, 2023-08-04)

[2] Kunden- und Fachkräftegewinnung in Handwerk und Industrie: Erfahrung trifft Innovation - Helmut Steiner über die Rolle von Imagefilmen als Wachstumstreiber (news aktuell via FinanzNachrichten, 2023-09-27)

[3] Imagefilm für Handwerksbetriebe · OMS Partner (OMS Partner)

Häufige Fragen

Braucht ein Handwerksbetrieb für gute Videos ein großes Team oder Technik?

Nein, pragmatische Aufnahmen mit einfach zugänglicher Ausrüstung genügen. Entscheidend sind echte Szenen und klarer Ton, nicht Studio-Perfektion.

Was sind typische Inhalte erfolgreicher Betriebs-Videos?

Echte Arbeitsabläufe, Projektfortschritte oder Team-Situationen überzeugen – Hauptsache, sie spiegeln den realen Alltag wider und wirken unverstellt.

Wie lang sollte ein Video für Social Media sein?

30 bis 90 Sekunden reichen meist aus, um die Botschaft effizient zu vermitteln und Aufmerksamkeit für Betrieb oder Stellenangebot zu schaffen.

Warum wirken authentische Videos besser als klassische Stellenanzeigen?

Sie geben Bewerbern und Kunden einen ehrlichen Einblick in Atmosphäre, Team und Arbeit, was Vertrauen schafft – mehr als geschriebene Texte.

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